Ö k u m e n i s c h e r S i n g k r e i s M a r i a - F r i e d e n / S t. M a r t i n
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Ökumenischer Singkreis Maria-Frieden/St. Martin
Sandersbeek 1

37085 Göttingen

Hier finden Sie uns:

Chorleiter Dieter Wieprecht

Am Hange 15

34346 Hann. Münden

Tel. 05541 957853

dwieprecht@gmx.de

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Uwe Albrecht

Charlottenburger Str. 11a

37085 Göttingen

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Konzertsreise

2018 ÖSK in Salzburg

 

Kurz nach der Rückkehr von der Chorfahrt ROM 2016 galt es, ein neues Ziel für 2018 zu suchen. Hier kam die Idee, uns beim 8. Internationalen MESSIAH – Chorfestival 2018 in Salzburg anzumelden.

Um die festen Termine der Buchungsagentur:  CC&A Travel Ageney GmbH aus Salzburg, wurden weitere Programmpunkte in die Planung aufgenommen.

 

Nach intensiver  Probenzeit des Messiah von Georg Friedrich Händel (1685-1759) mit unserem Chorleiter Dieter Wieprecht , unserem Organisten Joachim Tuschinsky sowie  unserer Altistin Sabine Schulz, war es schließlich am 26. April soweit und der ÖSK machte sich mit 39 Sängerinnen und Sängern für 6 Tage auf den Weg nach Salzburg.

In der schönen Mozartstadt Salzburg angekommen, standen natürlich die ersten Proben mit mehr als 170 Sängerinnen und Sängern aus Salzburg, Österreich, Deutschland, Europa und der ganzen Welt auf dem Programm.

Auch dabei, der französische Chor: Ensemble Jean-Philippe Rameau Versonnex unter Leitung Malgorzata Digaud-Baluszynska & Myriam Houtart, Jubilate-Chor Salzburg unter Leitung J.S. Bechthold, Diabelli-Chor Mattsee unter Leitung G. Graf-Wilhelm, Cantemus Wien unter Leitung E. Klug und das Kammerorchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter Leitung des Konzertmeisters Matthias Erben, sowie die Bläser des Salzburger Blasmusikverbandes.

 

Zum Auftakt des Chorfestivals 2018 wurde gemeinsam am Freitag die Abendmesse & ein Chor-Orchester- und Orgelkonzert in der Franziskanerkirche Salzburg gestaltet, bevor der MESSIAH von Händel mit den Dirigenten Jan Steffen Bechthold und Erich Klug in der Pfarrkirche Thalgau (Bild) am Samstag seinen Höhepunkt des Festivals vor ca. 300 Zuschauern erreichte.

 

Nach Abschied des Festivals wurde am Sonntag eine Salzkammergut-Rundfahrt organisiert und am Abend der Gottesdienst in der  Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer in Berchtesgaden durch den ÖSK musikalisch umrahmt.

 

Gemeinsames Zusammensein und lustige Abende rundeten das Programm ab.

Auch diese Fahrt wird dem Ökumenischen Singkreis Maria-Frieden/St. Martin in guter Erinnerung bleiben. Besonderer Dank gilt dem Chorleiter Dieter Wieprecht und der Organisation von Uwe Albrecht.

 

Liste Aufnahme

https://drive.google.com/file/d/1xyzSVgHKbzqf7myDKtOZDvGdCGka5ujK/view?usp=sharing

 

Teil 1

https://drive.google.com/file/d/1pTQn4Z-Y3Jyh4fQyLMSluVQJhwEN3Cn6/view?usp=sharing

 

Teil 2

https://drive.google.com/file/d/10vJWte0TQD-PZzWltMTXCfVC0dh0TVm7/view?usp=sharing

 

 

2016 Singen im Petersdom

Der Ökumenische Singkreis auf Chorfahrt in Rom

von Jörg Schnitzerling und Claus Timmermann

„Zur Heilige Messe im Petersdom zu singen und am Hauptaltar mit den Pilgern aus aller Welt den Segen zu empfangen, war für uns alle der Höhepunkt der Chorfahrt“, so der Chorleiter Dieter Wieprecht. Unter der strengen Aufsicht des musikalischen Wächters des Vatikans eröffnete der Chor die Messe, begleitete die Kommunion und beendete den Gottesdienst mit seinem Gesang am Hauptaltar. Gleichzeitig war es auch der letzte Auftritt der Göttinger Freizeitsänger am Pfingstmontag in Rom.

Der „Ökumenische Singkreis“ der beiden Gemeinden Maria-Frieden / St. Martin , Göttingen-Geismar, war über Pfingsten 2016 auf einer Chorfahrt nach Rom. Das stramme Programm mit fünf Auftritten an fünf Tagen war für die 41 Hobbysängerinnen und -sänger eine Herausforderung und barg manche Überraschung.

Organisiert wurde die Konzertreise von Hannelore Habedank, einer Mitsängerin, die zurzeit in Rom lebt. Gemeinsam mit dem Chorleiter und dem Organisten Joachim Tuschinsky konnte für jede Kirche ein eigenes Programm aus dem aktuellen Repertoire romantischer Chormusik zusammengestellt werden. Schwerpunkte bilden dabei eine „Messe brève no. 7 in C“ von Charles Gounod und „Missa in G op. 151“ von Josef Gabriel Rheinberger.

Zur Einstimmung und als ökumenisches Element der Fahrt unterstützte der Chor einen Wochentagsgottesdienst der anglikanischen Gemeinde „All Saints' Angelican Church“. Die Liturgie, natürlich in englischer Sprache, glich der katholischen vor dem 2. Vatikanischen Konzil, zelebriert mit dem Rücken zur Gemeinde.

Erste Herausforderung war am Freitag der Auftritt in der Benediktinerabtei „San Anselmo“. Als künstlerischer Höhepunkt der Benefizveranstaltung der „United Nations Women’s Guild of Rome“ gab der Chor ein Konzert in der Basilika „Sant’ Anselmo all’ Aventino“, dessen Einnahmen für Projekte in der Dritten Welt genutzt werden. Chor- und Orgelmusik von Gounod, Rheinberger, Bruckner, Mendelssohn Bartholdy, Bach, Grieg und Britten standen auf dem Programm. „Das Konzert war nur möglich geworden, da der Abbot Primare Dr. Notker Wolf uns die Tore zu diesem wunderbaren Ort mitten in Rom öffnen konnte“, erklärte uns Hannelore Habedank.

Am Pfingstsamstag dann der Vorabendgottesdienst: Bereits beim Eintritt in eine der größten päpstlichen Basiliken der Welt, die San Paolo fuori le Mura (Sankt Paul vor den Mauern), verschlug es uns den Atem. Die Größe und Pracht allein war überwältigend. Der Gedanke, über dem Grab vom heiligen Paulus zu singen, flößte uns tiefe Ehrfurcht ein. Aber schon beim „Veni Creator Spiritus“ von Josef Renner war der Chor wieder voll konzentriert und eröffnete die Abendmesse vor vielen hundert Gläubigen. In der Messe selbst war dann Flexibilität angesagt, da eine vorherige Absprache mit dem Kantor nicht möglich war. Er leitete uns diskret durch die Messe, die wir mit dem „Kyrie“, dem „Sanctus“ und „Benedictus“ von Gounod begleiten durften. Auch während der Heiligen Kommunion konnten die Gläubigen den Klängen unseres Chores lauschen, „Dextera Domini“ von Rheinberger und „Locus Iste“ von Bruckner untermalten die Kommunion. Mit dem „Ave, maris stella“ von Grieg beendete der Chor die Heilige Messe. Unser Organist empfand es als große Ehre, auf einer so berühmten Orgel spielen zu dürfen.

Den Pfingstgottesdienst am Sonntag haben wir dann in der deutschen katholischen Nationalkirche „Santa Maria dell’Anima“ in der Nähe des berühmten „Piazza de Navona“ feiern können. Es ist seit 1533 die Grablege des letzten deutschen Papstes vor Benedikt XVI: Hadrian VI. Überraschung: Der Zelebrant war der vielleicht bekannteste deutsche Bischof in Rom, Tebartz-van Elst, ehemaliger Bischof von Limburg/Lahn und jetzt Apostolischer Delegat. In der vollbesetzten Kirche begleitete der Chor die gesamte Messe mit seinem Programm. Der Kaplan der Kirche stellte anschließend besonders das disziplinierte und zurückhaltende Auftreten des Chores heraus und bekam als Dankeschön das „Locus Iste“ als Zugabe.

Pfingstmontag (in Italien kein Feiertag!) dann unser bereits oben erwähnter Höhepunkt: Einen Gottesdienst in der Kirche „Basilica Papale di San Pietro in Vaticano“, dem Petersdom. Auf Einladung des Leiters der Basilika kam dieser besondere Termin zustande. Schon die Dimension und Ausstattung dieser größten und berühmtesten Kirche der Welt sind unfassbar. Als wir dann 30 Minuten vor dem Gottesdienst hinter den berühmten Bronzebaldachin über dem Petrusgrab an den Hauptaltar treten durften, wurde uns die Dimension dieses Momentes erst bewusst. Wir konnten es einfach nicht glauben, dass unser „Singekreis“ an diesem Ort auftreten durfte. Und unser Organist Joachim Tuschinsky hat dann auch noch diese besondere Orgel bespielen dürfen – ein unvergesslicher Tag.


 

Für ein bisschen touristisches Begleitprogramm hatten wir auch noch Zeit und unternahmen u.a. einen verregneten Besuch in der Weinstadt Frascati und eine Zeitenreise durch Ostia Antica, der Ausgrabungsstätte der antiken Hafenstadt.
Eine Chorfahrt der Superlative ging damit zu Ende. Ohne den Einsatz von Hannelore Habedank, Dieter Wieprecht, Joachim Tuschinsky sowie Uwe Albrecht als für die weitere Organisation zuständigen und ohne den Segen des Herrn wäre diese festliche, fröhliche und unvergessliche Fahrt nicht zustande gekommen.

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